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DAB bank aussteigen 07.01.2003
Performaxx-Anlegerbrief
Die Experten von "Performaxx-Anlegerbrief" bewerten die DAB bank-Aktie (WKN 507230) mit "aussteigen".
Auch die Münchner Direktbank büße dieser Tage für verfehlte Investitionen in der Vergangenheit. So müsse die DAB bank allein auf Grund des Fehlgriffs mit Selftrade SA bis zu 165 Mio. Euro abschreiben. Der Vorgang sei symptomatisch. Noch im Januar vor zwei Jahren - also schon in der Baisse - habe die DAB die französische Direktbank im Zuge eines Aktientausches zu 92% übernommen. Weitere Prozentpunkte sowie ein Squeeze-out der Altaktionäre hätten das Bild abgerundet. Neben erstmaligen Abschreibungen von knapp 19 Mio. Euro hätten die Münchner dann vor kurzem eine weitere im Umfang von nicht weniger als 100 Mio. Euro angekündigt.
Jetzt, wo Selftrade wieder veräußert sei (zu ganzen 62 Mio. Euro), werde sich der in den Wind gestreute Betrag auf 150 bis 165 Mio. Euro summieren - allein für diesen Fehlgriff, verstehe sich. Sowohl DAB Bank als auch die comdirect bank hätten zuletzt mit Höchstgeschwindigkeit versucht, die Einkaufstouren auf europäischer Ebene der Jahre 1998 bis 2001 wieder rückgängig zu machen. Dies sei nurmehr unter Inkaufnahme hoher Verluste möglich. Die DAB Bank habe man Mitte des Jahres noch als besten Play in der deutschen Branche ausfindig gemacht. Allerdings heiße das ja leider nur, dass der Kurs weniger stark als beispielsweise der von den Quickbornern nachgegeben habe. Beide Unternehmen seien auf Jahressicht aber in der unteren Hälfte der NEMAX 50-Performer angesiedelt.
Zu recht, habe sich die erhoffte Konjunktur- und damit die Börsenerholung ins Gegenteil verkehrt und die Broker in den Keller gerissen. Bei beiden Direktbanken stehe eine Wiedereingliederung in die Mutterbanken auf Kurz oder Lang ins Haus. Die Eigenständigkeit der Direktbanken sei nur im Boom gewährleistet gewesen. Nach der Übernahme von Consors durch die französische BNP Paribas blieben am deutschen Markt noch die DAB und comdirect. Den Mutterkonzernen gehe jedoch allmählich die Geduld und die Luft aus. Sogar über einen Zusammenschluss werde immer wieder mal laut nachgedacht.
Ob der überhaupt Sinn mache, sei mal dahin gestellt. Fest stehe die Formel: Verluste an den Börsen zögen weitere schmerzliche Verluste bei den Brokern nach sich, da sich immer mehr Investoren oder Trader verabschieden würden. Als Anleger sollte man deshalb derzeit weder bei dem einen noch dem anderen investiert sein, sondern im Gegenteil Kurserholungen konsequent zum endgültigen Ausstieg nutzen. Weitere unangenehme Branchennachrichten seien hier vorprogrammiert.
Die Empfehlung der Experten von "Performaxx-Anlegerbrief" für die DAB bank-Aktie lautet "aussteigen".
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